Schon vor Jahrtausenden wussten Kulturvölker des Ostens und Westens um die verschiedenen Möglichkeiten, Krankheiten und Störungen von entfernteren Körperstellen aus zu behandeln. Die Wirkung spezieller Fusspunkte auf den gesamten Organismus war auch der Urbevölkerung Nord- und Mittelamerikas, den Indios, von Alters her bekannt und vertraut.
In Aegyptem stiess man im Jahre 2300 v.Chr. in einem Grab eines Arztes auf Malereien, die Reflexzonenmassage aufzeigen. (Bild)
Etwa um 1912 widmete sich ein amerikanischer Arzt, Dr. William Fitzgerald, dem überlieferten Erfahrungsschatz und übersetzte ihn so weit wie möglich in eine medizinische Sprache, die dem ausgeprägten Wissensdrang der Neuzeit mehr Rechnung trug. Er gilt als Begründer der Zonentherapie, wie wir diese in heutiger Form anwenden.
Die amerikanische Masseurin Eunice Ingham erweiterte die bereits vorhandenen Grundlagen mit ihren eigenen Erfahrungen zur heutigen Therapieform.
Die in England ausgebildete deutsche Krankenschwester Hanne Marquardt kam 1958 mit den Schriften von E. Engham in Kontakt. Sie sammelte durch weitere Praxisarbeit grosse Erfahrungen, die aufgrund des grossen Interesses der Fachkreise zur Lehrtätigkeit führte.
Die Reflexzonentherapie am Fuss kann heute als differenzierte Behandlung eingesetzt werden und stellt eine sinnvolle Alternative zur häufig überbetonten apparativen Patientenbehandlung dar.
Geschichtliche Entwicklung