ahimsa Gewaltlosigkeit
satya Wahrhaftigkeit
asteya Nicht-Stehlen
brahmacarya reiner Lebenswandel
aparigraha Nicht-Besitzergreifen
Vorbereitung: Die innere Haltung: yama und niyama

ahimsa: Sei offen für alle Möglichkeiten, übe und bemühe dich, aber erzwinge nichts.
satya: Sei ein aufrichtiger Sucher nach dem ewigen zeitlosen Sein.
Asteya: Löse dich von allen weltlichen Zweckvorstellungen und Überlegungen, warum du Yoga übst und wozu der Yoga gut sei.
brahmacarya: Stimme dich ein auf die kosmische Natur des Seins. Nicht dein Ich bewegt die Welt und bestimmt die Bedingungen deiner inneren und äusseren Existenz, sondern ein grösseres Prinzip wirkt in dir und durch dich, und andere Bedingungen und Menschen wirken auf dein Leben ein und bestimmen es dadurch.
aparigraha: Begehre nichts, sondern vertraue darauf und wisse, dass der Weg des Yoga gut ist. Strebe weder nach Erkenntnis noch nach Erleuchtung oder einem sonstigen spirituellen Ziel.
(Aus "Der Weg des Yoga" herausgegeben vom Berufsverband Deutscher Yogalehrer S.225)
Yama
Allgemeine Ordnung