Yoga lehrt, wie wir mit Schmerzen umgehen können: Es wird versucht, den Schmerz anzunehmen, ihn als einen Teil von mir zu sehen und zu erkennen, was er mir zu sagen hat. Dann kann ich dem Schmerz begegnen mit Entspannen, Loslassen, bewussten Körperübungen, Massagen. Dies vor allem auch während der Geburt. Wenn ich die Wehen annehmen kann als ein Teil des Geburtsablaufs, der dem Kind in die Welt hilft, sind sie nicht unser Feind, sondern wir können sie benutzen und mit ihnen arbeiten, dies durch bewusstes atmen und loslassen von Verspannungen.
Umkehrhaltungen werden während der Schwangerschaft nicht gemacht, ausser der kleinen Umkehrung wie Beinstreckung (Rückenlage, Kissen od. Hände unter Gesäss). Diese hilft zur Entstauung der Beine und des Beckenraums, zur Entlastung bei Krampfadern und zur vermehrten Durchblutung im Bauchraum. Ein Gefühl von Frische und Klarheit durch vermehrte Durchblutung des Kopfes kann nach der Haltung empfunden werden.
Übungen:
Im 4-Füssler Hüftkreisen
Im Liegen mit aufgestellten Füssen Becken kippen und kreisen
Im Sitzen mit gespreizten Beinen, Arme parallel über Beinen, Oberkörper gerade, mit Einatmung vor, mit Ausatmung Oberkörper zurücknehmen, gut für Ischiasnerv
Umkehrhaltungen: Beine an Wand oder Fäuste resp. Kissen unter Gesäss und Beine hoch.