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Yoga ist ein Übungssystem aus dem alten Indien, welches eine bewusste Entwicklung des ganzen Menschen födert. Yoga lehrt, dass Körper, Seele und Geist eine Einheit bilden, wir können also über den Körper auch auf unsere Seele und den Geist einwirken und umgekehrt. Yoga bedeutet Weg, Verbindung, Yoch. Yoga praktizieren heisst, einen Weg beschreiten zum innersten Wesenskern, dabei ist der Weg auch das Ziel, nämlich die Prozesse im menschlichen Bewusstsein zur Ruhe zu bringen. Wenn der Geist zur Ruhe gekommen ist, wird das wahre Wesen sichtbar, wir nehmen die innere Stimme wieder wahr und können ihr folgen. Yoga ist eine Hilfe auf dem Weg zur eigenen Mitte, ein Weg von der Dunkelheit ins Licht, in die Klarheit. Dies wird auch ersichtlich im 8-gliedrigen Pfad, der in den alten indischen Schriften der Weisen beschrieben ist und aufzeigt, wie Yoga zu üben ist. (siehe Raja-Yoga) |
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Es gibt verschiedene Yogawege, einer davon ist Hatha Yoga. Hatha bedeutet
Anstrengung, ha und tha stehen auch für die zwei Kräfte, die
im Menschen wirken, nämlich eine geistige (ha) und eine körperliche
(tha), aber auch für Sonne und Mond, Erde und Himmel, Einatmung
und Ausatmung. Im Hatha Yoga wird ein Ausgleich der Gegensätze erstrebt,
ihre Verbindung (yoga). Im Hatha Yoga sollen Körperstellungen (asana),
Atemübungen (pranayama), Entspannung und Meditation zu grösserer
Bewusstheit führen.
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Raja-Yoga "Königs-Yoga" ist eine Philosophie, eine Lebenseinstellung und Lebensschule. Durch das Erlernen der Beherrschung und Ruhigstellung der Gedanken ziehen Ruhe und Frieden in unseren Geist. Er wird auch als eine Einheit von Karma-, Bhakti- und Jnana-Yoga gesehen. |
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Karma-Yoga: Yoga der Tat, des uneigennützigen Handelns, der Pflichterfüllung im weitesten Sinne, ist bewusstes Tun im Alltag. Jede Aufgabe, jede Arbeit und jede Pflicht bekommt dadurch einen anderen Stellenwert und einen neuen Sinn. |
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Bhakti-Yoga ist der Yoga der Liebe, der Hingabe, des Wohlwollens und des Dienstes am Nächsten. Man erkennt in allen Wesen und Formen das Göttliche, das man verehrt und dem man dient, ohne an sich zu denken. |